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 Das Spielzimmer

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Evan

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BeitragThema: Das Spielzimmer   Fr Jun 20, 2014 4:02 pm

das Eingangsposting lautete :

Hier befindet sich das Spielzimmer für die kleinen Bewohner des Schlosses. Diverses Spielzeug und auch Kinderbücher, Malzeug und ähnliches befindet sich hier.
Die Wände sind in hellen, kindlichen Farben - aber dennoch neutral - gehalten. Auch drei größere Fenster schmücken den Raum
Und natürlich auch die Bilder, die die Kinder gemalt haben.

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Claire
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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   So Aug 17, 2014 6:24 pm



Narea Piccoli





»<------ Mensa
Die Betreuerin kam langsamer als Erik an, aber das war ja auch kein Wunder. Der war einfach losgezogen und außerdem hatte der kein kleines Kind an der Hand so wie sie. Es kam ihr irgendwie so vor, als würde sie mehr mit Salomo tun als Erik.
Wenn der jetzt abgehauen war und einfach irgendwo anders hinging, dann hatte er ein Problem mit ihr und dem war er sich hoffentlich bewusst. Der konnte das in den nächsten Tagen ganz alleine machen, wenn er das lieber mochte.
Seufzend und mit kaltem Blick kam Narea dem Spielezimmer näher und sie sah erleichtert, dass die Tür einen Spalt breit offen stand. Anscheinend war Erik doch nicht verschwunden und ein zufriedenes Gefühl breitete sich in ihr aus.
Sie wusste nicht wieso, aber es machte ihr gar nicht so viel aus mit ihm zu reden, wie mit den meisten anderen. Aber zugeben würde sie dies nicht, sie wollte es nicht, dass es ihr gefiel mit irgendwem zu reden.
Weder mit Erik noch mit sonst irgendwem.
Vorsichtig öffnete sie die Tür und schob Salomo durch. Sie ließ ihn los und ließ ihn machen, was er wollte, hier musste sie ihn wenigstens nicht beschäftigen, sondern konnte einfach nur in Ruhe zusehen und schweigen.
Oder im heutigen Fall mit Eik reden.«


HANDLUNG




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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   So Aug 17, 2014 11:43 pm

Erik

Er wartete darauf, dass Narea endlich kommen würde, was länger dauerte als er gedacht hatte. Entweder war der Kleine so langsam oder sie ließ sich einfach Zeit, was auch nicht so unwahrscheinlich war.
Wäre nicht gerade Salomo bei ihr, würde er denken, sie wäre einfach woanders hingegangen, doch zum Glück konnte das ja nicht der Fall sein.
Als sich die Türe dann öffnete und Narea den Raum endlich betrat, lagen seine Augen aufmerksam auf ihr, Salomo beachtete er nicht weiter.
Er hob seine linke Augenbraue und wartete, bis sie vollends im Raum war. Aber selbst dann schwieg er erst mal und sah sich nur um, was daran lag, dass er nicht wusste, was er sagen sollte.
Bis er dann sagte: "Und? Bleiben wir beim Du?" Er grinste und lehnte sich gegen die Wand, sah dabei noch immer Narea an.
"Oder wieder beim Sie? Also mir würde das Du besser gefallen. Ist doch gleich viel persönlicher, meinst du nicht auch?"

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Mo Aug 18, 2014 1:26 pm



Narea Piccoli





» Narea stellte sich neben Erik und schwieg, bis Erik etwas sagte und sie wandte ihm ihren Blick zu. Zweifelnd zog sie eine Augenbraue hoch. Sie sollte wirklich besser aufpassen, was sie sagte, denn das eine du war ihr gerade so herausgerutscht.
Ein süffisantes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie wandte ihm ihr Gesicht zu. "Sie bleiben sowieso beim Du, daran kann ich Sie nicht hindern. Aber ich werde Sie weiterhin mit Sie ansprechen.", antwortete sie auf seine Frage und wandte ihren Blick ab.
"Persönlich ist nicht meines und das sollten Sie wissen, ich bin nicht gerade scharf darauf irgendwen besser kennen zu lernen und das wissen Sie wahrscheinlich genau. Deswegen versuchen Sie es gar nicht erst mich zu überreden auf das Du umzusteigen.", meinte Narea mit ihrer typisch monotonen und kühlen Stimmlage.
Sie hatte wirklich kein Interesse ihn in irgendeiner Weise kennen zu lernen, auch wenn es die erste Person und auch der erste Mann seit Ewigkeiten war, mit dem sie länger als ein paar Minuten Zeit verbrachte. und das verwirrte sie. «


bei Erik und Salomo



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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Mo Aug 18, 2014 1:51 pm

Erik

Er beobachtete Narea mit dem Grinsen, das ihm wie ins Gesicht gemeißelt war. Bei ihren Worten, dass er sowieso bei dem Du bleiben würde, zuckte er mit den Schultern. Da hatte sie allerdings Recht.
Er sah einfach keinen Grund darin, sie zu siezen, wenn er sie jeden Tag sah und sogar im selben Gebäude mit ihr lebte. Und wenn sie keine höher gestellte Position einnahm als er.
Dass sie bei dem Sie bleiben würde, überraschte ihn aber auch nicht. Wäre ja ein Wunder gewesen, hätte sie ihn geduzt. Er wäre wohl der erste hier gewesen, dem diese Ehre zuteil geworden wäre.
Als sie fertig war mit ihrer 'Rede', erwiderte er: "Nun, ich schätze, dann muss ich wohl mit einem unpersönlichen Sie von deiner Seite rechnen. Aber du hast jederzeit die Erlaubnis, mich zu duzen", sagte er mit einem ebenso süffisanten Grinsen und fügte dann hinzu:
"Aber ich muss sagen, man sieht dich nicht oft mit einem Lächeln. Umso mehr steht es dir." Ja, er war darauf aus, sie verlegen zu machen und er würde so lange daran arbeiten, bis er es tatsächlich geschafft hatte.
Es war möglicherweise ein erbärmliches Ziel, das er sich gesetzt hatte, wenn er wollte, dass sie ihn duzte, aber es gab hier im Heim sowieso nicht viel Aufregung, also musste man sich eben mit so etwas zufrieden geben.

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Mo Aug 18, 2014 10:44 pm



Narea Piccoli





» "Das müssen Sie allerdings und so sehr Sie es auch versuchen - und ich weiß, das werden Sie - ich werde Sie nicht duzen, egal, was Sie versuchen.", sagte sie spitz und wandte den Blick dann auch wieder von ihm ab, zu Salomo.
Sein Blick war ihm unangenehm und sie wusste nicht wieso. Normalerweise könnte sie mit jedem um die Wette anstarren und sie würde immer gewinnen, aber bei Erik fiel ihr das viel schwerer als bei den anderen und das war ihr ein Rätsel.
Als er das mit dem Lächeln sagte, hob sie eine Augenbraue hoch und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie ihn ansah. Das konnte doch nicht sein Ernst sein? "Auch so nicht.", fügte sie zu ihrer Aussage von vorhin hinzu.
Was er vorhatte, wusste sie nicht, sie vermutete, dass er einfach nur sie auf die Palme bringen wollte, sie nerven. Aber sie würde sich sicher nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen, wie er es sich vorstellte. «


bei Erik und Salomo




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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Di Aug 19, 2014 7:33 pm

Erik

Er lachte bei ihren Worten und meinte dann: "Du solltest dir da nicht zu sicher sein, Kleine." Das letzte Wort hatte er nicht einmal bewusst gesagt, aber als ihm klar wurde, wie er sie genannt hatte, erschien ein amüsierter Ausdruck in seinen Augen.
Er vermutete nicht, dass sie das einfach so über sich ergehen lassen würde, doch genau das war es, was er wollte. Provozieren, verlegen machen, was auch immer.
Als sie dann auf sein Kompliment nur meinte, dass es auch so nicht ginge, zuckte er mit den Schultern und sah sie offen an.
"Ich nehme an, das klingt nun ein wenig sehr neugierig, aber ich maße es mir einfach mal an, dich das zu fragen.
Bist du noch Jungfrau? Nachdem du immer so abweisend wirkst." Er hob seine Augenbraue. "Schlechte Erfahrungen oder so?"
Er grinste wieder leicht und wappnete sich schon mal, eine Schimpftirade über sich ergehen zu lassen. Oder auch nicht, er wusste nicht, wie sie auf diese Frage reagieren würde.
Aber wenn er ehrlich war - diese Frage hatte er nicht gestellt, um überhaupt etwas zu sagen, sondern aus wirklichem Interesse. Aber das musste sie ja nicht wissen.

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Mi Aug 20, 2014 10:27 am



Narea Piccoli





» Kleine? Meinte der das ernst? Er wollte sie doch nur provozieren, sie musste sich beherrschen ihm nicht wegen jeder Kleinigkeit eine Rede zu halten. Sie musste sich zusammen reißen und ihm nicht das geben, was er wollte - dass sie Gefühle zeigte.
Sie wandte ihm einfach nur ihren kalten Blick zu und sagte gar nichts, sie erwiderte einfach nur starr seinen Blick und zog schließlich eine Augenbraue hoch. Sie würde diese Aussage einfach gar nicht kommentieren, sondern einfach so stehen lassen.
Als er weiter redete war sie nur noch verwunderter. Das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein? Wahrscheinlich erwartete er jetzt von ihr, dass sie ihm eine Standpauke hielt, die sich gewaschen hatte, doch diesen Gefallen würde sie ihm nicht tun.
Sie wandte den Blick ab und überlegte, was sie sagen sollte. Das Schweigen ließ sie beabsichtigt aussehen und sah einfach wieder Salomo zu. Wahrscheinlich dachte Erik jetzt, dass sie dieser Frage keine Antwort würdigen würde.
"Ja.", sagte sie einfach, wandte den Blick jedoch nicht von Salomo ab. Ihre Stimme ließ Kälte und Abweisung heraushören und genau das war beabsichtigt. Wenn er so weiter machte, würde die Schimpftirade schon noch kommen, aber momentan versuchte sie sich noch so gut es ging zu beherrschen.
Narea wusste nicht, was Erik sich einbildete, aber anscheinend kam er sich gut vor, wie er sie provozierte und das gefiel ihr nicht.
Doch sie musste zugeben, dass es einen gewissen Reiz hatte sich mit ihm zu unterhalten. Vielleicht waren es die Provokationen von ihm, vielleicht auch nur, weil sie sich sonst mit fast keinem Menschen länger als zwei Minuten unterhielt.
Schweigend grübelte sie, wie sie ihn noch mehr aus der Fassung bringen konnte und wandte ihm schließlich den Kopf zu. "Und Sie?", fragte sie schließlich ganz sachlich und in ihrem typischen Tonfall.
Sie hatte keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde, wahrscheinlich verwundert. Hoffentlich hatte sie ihn mit dieser Frage genug verwundert, dass er dann aufhören würde zu fragen, denn sonst könnte er es wirklich schaffen sie noch auf die Gefühlsebene zu locken.«


bei Erik




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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Mi Aug 20, 2014 10:51 pm

Erik

Dass sie nichts auf das Wörtchen "Kleine" sagte, fand er schon mal überraschend, denn sie hatte nicht so gewirkt, als ob sie so genannt werden wollte.
Klar, ihr kalter Blick drücke deutlich aus, dass ihr das nicht gefiel, aber durch einen Blick ließ er sich jedenfalls nicht stören. Nicht er.
Aber wenn sie nichts dagegen sagte, würde er sie eben weiterhin so nennen. Kleine. Er fand, dass das ein guter und schöner Kosename für sie war und wenn sie sich dadurch nicht stören ließ, noch besser.
Als sie auf seine Frage hin erst mal schwieg, sah er sie ohne Unterbrechung an, starrte ihr Gesicht an - das übrigens hübscher war als man erst dachte... würde er ihr wohl auch mal noch sagen müssen - und tippte mit seinen Fingern leise an die Wand. Das Geräusch sorgte dafür, dass er so ruhig und geduldig blieb und die Gelassenheit auch ausströmte.
Als sie ein einfaches 'ja' sagte, hob er seine Augenbraue. "Ja, du bist noch Jungfrau oder ja, du hast schlechte Erfahrungen gemacht?", hakte er nach, wollte es nun doch genau wissen.
Sie reagierte noch immer erstaunlich ruhig und mittlerweile fragte er sich, ob sie das wirklich einfach hinnahm oder ob sie bewusst nur Kälte und Abweisung zeigte und ihren Ärger unterdrückte.
Hatte sie erkannt, was seine Absichten waren? Nun, selbst wenn, er würde sich davon nicht stören lassen.
Aber mit dem folgenden 'Und Sie' hatte er nicht gerechnet, nicht bei ihr. Er hob seine Augenbraue und starrte sie kurz an, dann erschien ein breites Grinsen auf seinem Gesicht.
"Nein und nein. Von schlechten Erfahrungen kann man da absolut nicht sprechen. Aber ich nehme an, du willst keine Details darüber erfahren?"

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 8:03 am



Narea Piccoli





» Verdammt, wieso musste ihr ausgerechnet beim Thema Jungfräulichkeit auffallen, dass Erik nicht wirklich schlecht aussah. Sie hatte vorher nie wirklich darauf geachtet, aber er ist der erste, mit dem sie mehr als ein paar Minuten verbringt.
Und deswegen hatte sie ihn sich eben angesehen. Und hatte bemerkt, dass er recht gut aussah. Narea biss die Zähne zusammen und versuchte diese Tatsache einfach einmal zu ignorieren, sie war nebensächlich und sollte sie nicht so beschäftigen.
Als er auf ihr 'Ja' nachhakte rollte sie mit den Augen. "Ja und Nein.", sagte sie schließlich und wandte den Blick wieder ab. Sie war zwar kalt wie Stein, aber selbst ihr war das Thema Jungfräulichkeit ein bisschen peinlich.
Ihre Stimme war nach wie vor kalt und ihre Augen blitzten eisig. Sie konnte gut die Fassung halten und zum Glück zeigte sie nicht, dass es ihr unangenehm war. Man konnte es dennoch merken, aber zum Glück nicht auf den ersten Blick.
Sie wusste nicht, wieso Erik sie gefragt hatte und ehrlich gesagt wollte sie es nicht wissen. Vermutlich hatte er sie gefragt, weil er sie nerven wollte oder er wollte sie wütend machen. Aber so leicht ließ sie sich sicher nicht von ihm provozieren, da müsste er schon härtere Geschütze ausfahren. Auch wenn sie nicht wirklich hoffte, dass es jetzt so weiter ging.
Wieso konnten sie nicht ein ganz normales Gespräch führen, sondern müssen über die Jungfräulichkeit reden, obwohl sie sich nicht einmal wirklich kennen. Narea kannte vor diesem Tag eigentlich nur seinen Namen und wie er aussah. Und jetzt sprachen sie schon über intime Angelegenheiten, das konnte doch nicht wahr sein?
Erik antwortete ihr auf ihre Frage, auch wenn er zuerst sichtlich überrascht war. Dann jedoch trat ein breites Grinsen auf sein Gesicht und Narea rollte erneut mit den Augen. Der sollte sich nichts darauf einbilden, dass sie ihn das fragte.
"Nein, danke, wirklich nicht.", antwortete sie und kniff kurz die Augen zusammen, als sich ihre Blicke begegneten. Kurz ließ sie einen Blick über ihn schweifen und ihre Befürchtung von vorhin bestätigte sich, er sah wirklich nicht schlecht aus. «


bei Erik



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Zuletzt von Claire am Do Aug 21, 2014 5:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 11:58 am

Erik

Das Augenrollen ihrerseits amüsierte ihn nur noch mehr, wie ihn eben alles von ihr amüsierte, das auf Genervtheit hinwies oder sonstige Gefühle, die man sonst nicht bei ihr sah.
Überhaupt war sie ja immer so ein Mensch, den man nur so nebenbei wahrnahm, weil dieser sich sowieso nur selten dazu herabließ, mit jemandem zu reden und sonst auch nur grimmig vor sich hin starrte.
Doch Erik hatte sie schon länger beobachtet, hin und wieder mal aus den Augenwinkeln betrachtet. Und festgestellt, dass sie ihre Miene tatsächlich immer wahrte, zumindest so gut wie immer.
In ihm war die Frage aufgetaucht, ob es überhaupt jemanden gab - egal ob hier oder sonstwo auf der Welt - dem sie auch mal eine andere Miene zuteil werden ließ. Und so hatte er beschlossen, sich mal an die Arbeit zu machen, das herauszufinden.
Theoretisch hätte er nachforschen können, über das Internet oder so, wie ihre Vergangenheit aussah, irgendwo hätte man bestimmt etwas gefunden. Doch interessanter wäre es eben, wenn er ihre Vergangenheit durch sie selbst erfuhr und ihren Charakter durch Sprechen mit ihr herausfand.
Was er dabei völlig übersehen hatte, war, dass sie eine starke Persönlichkeit war, die ihn durchaus herausforderte und ihm vor allem gefiel. Sie war eine Art Frau, die sich nicht unbedingt männlich verhielt, aber auch nicht absolut feminin. Sie wusste ihre Meinung durchzusetzen und zickte auch nicht bei jeder Kleinigkeit rum. Na gut, hier kam es darauf an, was man als zicken bezeichnete.
Das Gespräch mit ihr amüsierte ihn, ja, aber es faszinierte ihn auch auf eine Weise, ihre Stimme zu hören, wenn sie sprach. Kam ja selten genug vor, mehr als nur ein oder zwei Sätze von ihr zu hören.
Als sie dann tatsächlich bestätigte, sie sei Jungfrau, sah er sie ungläubig an. "Ist das dein Ernst? Du mit deinen ..." Wie alt war sie doch gleich? 29? Ja. "...29 Jahren hast noch nie mit jemandem das Bett geteilt? Machst du Scherze?"
Sein fassungsloser Ausdruck verwandelte sich dann in ein Lachen. Er lachte laut und musste sich nach einer Weile zwingen, sich wieder zu beruhigen. Okay, das war jetzt vermutlich nicht freundlich gewesen, aber das war doch unglaublich!
Er grinste immer noch und erwiderte auf ihren Kommentar: "Na, die Erfahrungen wären dann natürlich etwas ganz neues für dich."

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 5:41 pm



Narea Piccoli





» Schweigend sah sie den Mann neben sich genauer an. Es passte ihr nicht, dass es ihr gar nicht mehr so viel ausmachte, mit ihr zu sprechen, wie es ihr einmal ausgemacht hatte oder es ihr ausmachen hätte sollen.
Wieso konnte ihr Erik nicht so egal sein wie alle anderen, die sich hier in diesem Heim befanden? Es waren ihr alle hier egal und Narea war nur hier um zu arbeiten und das machte sie gerne und voller Leidenschaft. Darunter litten Privatleben und Liebe eben.
Aber dafür hatte sie sich ohnehin noch nie interessiert. Schon als Teenager wurde ihr jede Freiheit genommen, ihre Eltern wollten nicht, dass sie Kontakt mit Jungs hatte, sie steckten sie in eine reine Mädchenschule und schließlich auch noch in ein Internat.
Eigentlich war sie damals recht froh gewesen von zu Hause weg zu kommen, sie wurde nur jeden Abend geschlagen, wenn ihr Vater heim gekommen war und im Internat hatte sie wenigstens ihre Ruhe. Aber man konnte sagen, dass sie damals schon 'gezeichnet' war.
Denn sie hatte sich auch danach nie für das männliche Geschlecht interessiert und das war wohl bis heute so geblieben. Sie wurde mit Strenge und Disziplin aufgezogen, man konnte nicht sagen, dass sie eine normale Jugend hatte.
Als Erik sprach, wurde sie aus ihren Gedanken gerissen und sie sah ihm mit kaltem Blick in die 'Augen. Doch was dann folgte, war wirklich unter aller Sau.
Sein ungläubiger Blick, den hätte sie noch akzeptieren können, aber als er dann nach seinem total dummen Kommentar auch noch in ein Lachen ausbrach, machte sie wirklich wütend. Was wollte denn das für ein Mann sein, der Frauen auslachte, wenn sie noch Jungfrau war?
"Sie haben sie doch nicht mehr alle. Unhöflichkeit auf niedrigstem Niveau. Haben Sie eigentlich je gelernt wie man sich benimmt? Anscheinend nicht. Wissen Sie was, Sie können mich mal.", sagte sie mit verschränkten Armen und ihre Augen blitzten wütend.
Sie wandte ihren Blick ab und atmete kurz tief durch, damit sie sich wieder beruhigte. Narea hatte noch nie irgendwem gesagt, ob sie noch Jungfrau war und genau das hier war der Grund. Wäre vielleicht doch besser gewesen gleich zu verschwinden.
Dass er immer noch grinste machte sie noch wütender. Wenn sie ehrlich war, hatte sie sein Lachen auch verletzt, aber es war für sie jetzt einfacher wütend zu erscheinen als niedergeschlagen und verheult, sie war keine Heulsuse.
Dass sie ihm jetzt genau das gegeben hatte, was er wollte und zwar, dass sie sich aus der Ruhe bringen ließ, war ihr zwar bewusst, aber im Moment herzlich egal. «


bei Erik




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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 7:49 pm

Erik

Er ahnte bereits, dass Narea über sein Lachen nicht sonderlich erfreut sein würde, wenn nicht sogar wütend. Mehr als wütend.
Aber es war nun einmal verdammt ungewöhnlich, dass eine Frau in ihrem Alter noch Jungfrau war, das hatte er noch nie erlebt oder gehört. Wie konnte man nur so vom anderen Geschlecht zurück gezogen leben? Er würde das nicht aushalten, auch wenn er nicht unbedingt jeden Tag jemanden angelte, was hier sowieso nicht möglich war.
Als er dann ihre Worte vernahm, dass er doch nicht mehr alle habe und das Unfreundlichkeit auf niedrigstem Niveau sei, musste er wieder lachen.
Diese Worte passten nun schon wieder viel eher zu ihr, vor allem dieser Tonfall. Genau das, was man sonst auch immer von ihr hörte.
"Ob ich mich zu benehmen gelernt habe? Ja, das habe ich durchaus. Aber ebenso hat man gesagt, dass ich lachen darf, wenn ich etwas amüsierend oder lustig finde. Und das gerade habe ich sogar sehr amüsierend gefunden."
Er konnte nicht aufhören zu grinsen und hoffte nur, dass sie dadurch nicht einfach abhauen würde, sie klang ja nun doch sehr gereizt. Genau das, was er erreichen hatte wollen.
Vorsichtshalber ging er zur Tür und stellte sich vor diese. "Ist ja schön, wenn ich dich mal kann, aber trotzdem bleibst du hier, nicht? Immerhin müssen wir ja auf ihn aufpassen. Zusammen."
Er deutete auf Salomon und lehnte sich schließlich an die Tür.
"Ich nehme an, das wird noch ein amüsanter Aufenthalt hier." Ja, er mochte das Wort amüsieren.
"Willst du nicht noch ein bisschen von dir erzählen? Du weißt schon - kennen lernen und so." Er lächelte sie scheinheilig an und wartete auf ihre Antwort. Um ehrlich zu sein, bezweifelte er, dass sie nur annähernd etwas über sich erzählen würde, aber versuchen konnte man es ja.
"Wie kommt es, dass sie noch immer keine Erfahrungen gesammelt haben?"

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 9:22 pm



Narea Piccoli





» Toll, ihr Fluchtweg war schon einmal versperrt und sie rollte erneut mit den Augen. Sie hatte diesen Typen so satt, der konnte sie mal kreuzweise, sie wollte ihn nur noch loswerden. Noch nahezu nie hatte sie so über einen Menschen empfunden.
Und es lag ja auch nicht wirklich an ihm, sondern an seiner Art. Wieso musste er sie unbedingt auslachen? Sie hatte es sich selbst zuzuschreiben, immerhin hatte sie sich dazu entschlossen ihm die Wahrheit zu sagen.
Großer Fehler.
"Dann sollten Sie aber auch gelernt haben, dass man andere nicht auslacht, egal, ob es einen amüsiert oder nicht.", sagte sie kühl und würde ihm am liebsten an den Kragen springen. Er hatte immer noch dieses Grinsen im Gesicht.
Und dieses Grinsen verletzte sie immer noch. Kurz blitzte dies auch in ihren Augen auf, doch sie hatte es schnell wieder gefangen. Ob Erik es gesehen hatte, konnte sie nicht sagen und das war jetzt auch egal, sie wollte einfach nur weg hier.
Dass er sich zur Tür gestellt hatte fand sie lächerlich, aber sie konnte nicht versichern, dass sie sonst nicht wirklich abgehauen wäre. Aber jetzt stand er wenigstens nicht mehr neben ihr sondern mit ein bisschen mehr Abstand an der Tür.
Vielleicht würde er abhauen? Sogar das wäre ihr lieber als mit ihm hier zu bleiben.
Und dass Narea es jetzt auffiel, dass sein Grinsen eigentlich recht gut aussah, machte sie nur noch mehr wütend und besserte ihre Laune keineswegs.
"Nein, wird es nicht und nein, will ich nicht. Ich will Sie nicht kennen lernen.", sagte sie kalt und wandte den Blick von ihm ab. Konnte der mit diesem (unguter Weise schönen) Grinsen aufhören und gehen, oder sie raus lassen?
"Können Sie nicht einfach still sein?", fragte sie, als er sie wegen ihrer Erfahrung nachhakte. Sie hatte einfach keine Lust mehr mit ihm zu sprechen. Er war bei ihr unten durch. Völlig.
Okay, noch nicht ganz.
Aber das wunderte sie selbst. «


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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Do Aug 21, 2014 11:22 pm

Erik

"Das habe ich auch mal gehört, ja. Aber ich habe nie verstanden, warum man nicht auslachen soll. Wenn es doch Spaß macht." Er zuckte mit seinen Schultern und tippte erneut mit seinen Fingern gegen, dieses Mal, die Tür. Und abermals beruhigte ihn dieses Geräusch, wobei beruhigen eher das falsche Wort war. Es führte eher dazu, dass er Dinge sagte, über die er sonst nicht reden würde. Er wurde - wenn man es bezeichnen konnte - waghalsiger und sicherer.
Er betrachtete Narea, ließ seinen Blick über ihr Gesicht schweifen und musste feststellen, dass sie jünger aussah als sie war. Und schöner aussah als er gedacht hatte. Bemerkt hatte, um genauer zu sein.
Ihre braunen Augen sahen ihn an, im Vordergrund stand die Wut über sein Verhalten. Nicht verwunderlich. Aber war da nicht noch etwas anderes? Ja, definitiv.
Er starrte ihre Augen geradezu an, als das andere etwas aufblitzte, so deutlich, dass selbst er es nicht übersehen konnte.
Sie war verletzt.
Das überraschte ihn nun ein wenig. Narea, die sonst immer als steinharte Betreuerin hier und als sonst nichts gegolten hatte, konnte man tatsächlich nur durch Worte - und einem Lachen - verletzen?
Wenn er das jemandem sagen würde, niemand würde es ihm vermutlich glauben. Nicht, dass er wirklich vorhatte, das überhaupt zu verraten.
Sein Grinsen war nun wie weggeblasen und er sah sie ernst an. So ein Arschloch, dass er sie immer noch auslachen würde, selbst wenn es sie wirklich schmerzte, sodass man das sogar sehen konnte, gerade bei ihr, war er nun doch nicht, egal was andere von ihm dachten.
Als sie abwehrte, etwas über sie zu erzählen und ihn bat, einfach nur still zu sein, war sein Blick nachdenklich.
Irgendwie tat sie ihm nun Leid. Jungfrau zu sein... mit 29 Jahren. Das war grausam.
Aber das war nicht alles. Da war etwas, das ihn davon abhielt, noch mehr zu fragen und sie auf ihre Jungfräulichkeit hinzuweisen, sie überhaupt auszulachen.
Er wusste nicht, was es war, doch Tatsache war, dass er nun seine Klappe hielt. Und irgendwie.... verdammt. Wünschte er sich da gerade ernsthaft, sie in seinen Armen zu halten?
Er sah von ihr weg zu der gegenüberliegenden Wand und fragte sich, was er nun tun sollte. Nachhaken wollte er nicht, das hatte er nun festgestellt. Lachen auch nicht, das wäre krank. So ohne Grund.
Was er wollte, war, wie gesagt - sie in seinen Armen halten. Und das würde er auch tun, wenn es eben nicht gerade sie wäre. Sie würde ihn sofort wegstoßen, wenn nicht sogar ohrfeigen und darauf hatte er keine Lust. Von Frauen geschlagen werden - nein, danke.
Aber andererseits... er hatte sie heute mehr kennen gelernt als in all den anderen Jahren, die sie schon hier waren. Er hatte gesehen, wie sie erst wütend und dann tatsächlich verletzt gewesen war.
Und er wusste, dass da etwas war, er, als unsensibler Mensch, spürte da etwas.
Also stieß er sich von der Wand ab und ging zu Narea, stellte sich vor sie und starrte sie an, es waren keine 30 Zentimeter Abstand zwischen ihnen.
"Habe ich dich verletzt?", fragte er, direkt wie immer. "Das war nicht meine Absicht. Du wirkst nur immer so, als könnte dir sowieso nichts anhaben." Er zuckte mit seinen Schultern und sprach dann weiter: "Ist aber schön zu sehen, dass auch du eine durchaus feminine Seite an dir hast. Ich könnte mir gut vorstellen, dich in meinen Armen zu halten, wenn du Trost brauchst." Er grinste leicht. "Nicht dass ich glaube, du bräuchtest ihn jetzt. Ist nur eine schöne Vorstellung."
Er sah ihr in die Augen. "Je näher man an ihnen dran ist, desto schöner sind deine Augen. Ist dir das bewusst?" Und ohne sich bewusst zu sein, was er da tat, strich er eine losgelöste Strähne aus dem Pferdeschwanz hinter ihr Ohr.

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Fr Aug 22, 2014 9:30 am



Narea Piccoli





» "Weil es unhöflich ist!", sagte sie sofort darauf, dass er nicht wusste, warum er nicht auslachen durfte, wenn es doch Spaß macht. Er machte sie wirklich wütend, auch wenn er der erste Mensch war, der sie nach ihrem Vater wieder wütend gemacht hat.
Narea schluckte und beobachtete ihn. Als dieses Klopfen wieder ertönte rollte sie mit den Augen, doch sie sprach ihn nicht darauf an. Wieso er das machte wusste sie nicht, aber vorhin hatte er auch schon gegen die Wand geklopft.
Während er so weiter weg stand musste sie erneut erkennen, dass er wirklich nicht schlecht aussah und das passte ihr nicht. Sie hatte noch nie Wert auf Aussehen gelegt vor allem nicht bei Männern. Sie hatte keine Ahnung wieso sie das ausgerechnet jetzt bemerkte.
Er war ein Idiot.
Aber dennoch gefiel er ihr, das passte doch vorn und hinten nicht zusammen.
Da sein Grinsen nach einer Weile wie weggeblasen war, vermutete sie, dass er gesehen hat, als sie kurz gezeigt hat, dass sie verletzt war. Sie, Narea, die starke Frau, die konnte doch nicht zeigen, dass sie verletzt war.
Aber jetzt war es sowieso zu spät.
Während sie ihn so weiter beobachtete kamen auch noch andere Gefühle auf, doch die ließ sie lieber nicht zu und versuchte sie zu verdrängen. Sie hatte das erste Mal seit ihrer Kindheit das Bedürfnis nach Nähe und das passte ganz und gar nicht.
Sie hatte aufgehört sich Nähe zu wünschen, weil sie wusste, dass sie von ihrer Mutter nie Liebe bekommen hatte und von ihrem Vater erst recht nicht. Er war nie stolz auf sie gewesen und obwohl sie ihr bestes tat, wurde sie trotzdem jeden Abend geschlagen.
Und deswegen wollte sie nicht wieder irgendwem Gefühle schenken, die sie so lange nicht mehr gefühlt hatte.
Als er kurz wegsah schloss sie die Augen und atmete einmal tief durch. Sie musste ihre Gedanken abweichen. So konnte das nicht weiter gehen, sie wollte nicht wieder so empfinden und sie würde auch nicht wieder so empfinden.
Er stieß sich von der Wand ab und kam zu ihr. Sie versuchte wieder diese Wand aufzubauen, diese Distanz zwischen sich und ihm und auch zwischen ihm und ihren Gefühlen. Aber es funktionierte nicht ganz so gut wie es eigentlich funktionieren sollte.
Okay, er kam ihr näher und er kam wesentlich näher als er schon einmal war.
Es waren nur mehr gut 30 Zentimeter Abstand zwischen ihnen und als er dann auch zu sprechen begann riss sie die Augen auf. Er fragte sie doch allen ernstes, ob er sie verletzt hatte.
Noch bevor sie den Mund aufmachen konnte, um ihm zu antworten sprach er schon weiter und sie hörte ihm weiter zu, sah ihm währenddessen in die Augen und versuchte diese Gefühle von vorhin zu verdrängen.
„Mir kann auch nichts etwas anhaben.“, sagte sie und hoffte, dass es überzeugender klang als sie sich fühlte. Er machte sie vollkommen verwirrt und je näher er ihr war, desto weniger konnte sie sich konzentrieren und nachdenken.
Als er sagte, dass es schön war zu sehen, dass sie auch eine feminine Seite an ihr hatte zog sie die rechte Augenbraue hoch und sah ihm direkt in die Augen, hoffte, dass diese nichts über ihre Unsicherheiten verriet.
Dass er sie in den Armen halten wollte, oder es sich jedenfalls gut vorstellen könnte, konnte sie ihm fast nicht glauben. Wer sollte sie schon in den Armen halten wollen. Bis jetzt hatte das niemand gewollt, wieso sollte es jetzt jemand wollen?
Narea ließ nicht zu, dass diese Bemerkung ein Lächeln auf ihre Lippen zauberte, auch wenn es so gewesen wäre, wenn sie es sich nicht verkniffen hätte. Sie wollte nicht auch noch diese Fassade von ihr zerstören.
Das Kompliment über ihre Augen jedoch hätte sie wirklich fast dazu gebracht zu lächeln, ihre Mundwinkel zuckten sogar kurz, doch sie hatte sich schnell wieder gefangen und schluckte schwer, bevor sie ihn wieder ansah.
Doch bevor sie wirklich darüber nachgedacht hatte, überwand sie den letzten Abstand zwischen ihnen und trat noch einen Schritt auf ihn zu. Was sie dann machen wollte, wusste sie nicht und sie wusste auch nicht, wieso sie das gemacht hatte.
Mit festem Blick sah sie zum ihm auf und ließ es einfach mal so aussehen, als war das Absicht und überlegt gewesen. Doch was sie dann machen würde, wusste sie noch nicht, aber ihr würde sicher noch etwas einfallen. «


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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Fr Aug 22, 2014 11:04 am

Erik

Die Nähe zu Narea war anders als bei anderen, es war so, als ob zwischen ihnen.. schwer zu beschreiben. Vielleicht so, als ob zwischen ihnen ein Band wäre, das verhinderte, dass sie sich hassen konnten. Na gut, er würde das sowieso nicht tun, aber so wie er sie behandeln hatte, hätte sie allen Grund dazu, ihn zu hassen.
Und wer weiß, vielleicht tat sie es auch? Jedenfalls sah sie nicht so aus, als ob sie ihm gleich das Gesicht abknutschen wollte, eher so, als ob sie ihn gleich ohrfeigen wolle. Was er auch verstehen konnte.
Als sie ihre Augen auf seine Frage hin aufriss, nahm er es als ein Ja. Oder Nein. Keine Ahnung, aber er wusste, dass er es sowieso getan hatte, also war es egal, was sie antwortete.
Ihre Antwort dann, ihr könne auch nichts anhaben, brachte ihn zum Lächeln. Es war allerdings kein spöttisches Lächeln, sondern eher so ein.... liebwürdiges? Wie eben eine Mutter ihr Kind anlächelte, wenn es etwas unsinniges sagte, was aber aus dessen Mund süß klang.
Das war in Hinsicht auf Narea vielleicht ein merkwürdiger Vergleich, aber er beschrieb eben die Art seines Gesichtsausdruck am besten.
Ebenso wahrte er dieses Lächeln, als sie ihn mit erhobener Augenbraue ansah, was bei ihr in seinen Augen verdammt hübsch aussah. Natürlich würde ein Grinsen noch schöner aussehen, aber bis er das von ihr sehen würde, vergingen wohl Jahre.
Bei seiner letzten Bemerkung allerdings sah er, dass ihre Mundwinkel tatsächlich zuckten - wohl nahe dran, ein Lächeln zustande zu bringen.
Fast hätte er es geschafft. In ihm brandete ein Triumphgefühl auf und er war froh, dass es doch nicht so unmöglich war wie er befürchtet hatte.
Aber wieso war sie immer so kontrolliert? Wieso zeigte sie nie, was sie fühlte und was sie wollte? Einfach mal lachen?
Er hatte sich nie darüber Gedanken gemacht, weshalb sie so selbstbeherrscht war, doch jetzt fragte er sich das wirklich.
Was musste ein Mensch erleben, um das Lächeln zu verlieren? Klar, es war nicht so, als seine Vergangenheit schön wäre, doch er kämpfte gegen die Folgen an, hatte schon lange beschlossen, sein Leben dadurch nicht allzu stark prägen zu lassen. Was natürlich nicht leicht war.
Oder lag das nicht an ihrer Vergangenheit, sondern einfach an ihr selbst? Wäre natürlich auch möglich. Nun, er würde versuchen, das herauszufinden.
Als sie plötzlich den letzten Abstand überwand und nun so nah an ihm stand, dass er ihren Atem auf seiner Haut spüren konnte, konnte er sie nur ansehen.
Ihre Nähe - er wusste nicht, weshalb sie sich noch näher an ihn herangetreten war als er sowieso schon an sie, doch er konnte nicht sagen, dass es ihm nicht gefiel. Im Gegenteil - das Prickeln auf seiner Haut war angenehm.
Ihr Gesicht war so nah bei dem seinen, dass er sich beherrschen musste, es nicht in seine Hände zu nehmen. Denn genau das war es, was er wollte: Ihre Wangen streichen, sie in seinen Armen halten - und sie küssen.
Und genau das würde sie nicht wollen, zumindest vermutete er das. Doch immerhin war sie es gewesen, die so nah an ihn herangetreten war, dass er nicht anders konnte.
Er hob seine Hand und strich ihr sanft, kaum spürbar, über ihre Wange, bis seine Finger an ihrem Kinn waren. Ungewohnt vorsichtig hob er dann ihren Kopf an, nach oben, zu ihm, und dann lagen seine Lippen auf den ihren.
Es war ein unbändiges Gefühl, so überwältigend, dass er seine Augen schließen musste, nur um sie gleich wieder aufzureißen und sein Gesicht von ihrem weg zu ziehen.
Was er hier tat, war nicht in Ordnung. Nicht, dass er es nicht okay fände, jemanden zu küssen, nur bei ihr war das etwas anderes. Sie war Narea, das sollte Grund genug sein, wieso er sich von ihr fern zu halten hatte. Wenn sie nicht gerade zu einer komplett anderen Person verwandeln war, würde sie ihn von sich wegstoßen, wenn nicht sogar ohrfeigen. Nur weil sie sich so nahe standen - wortwörtlich standen, nicht anders - hieß das nicht, dass sie das hier wollte.
Und so nahm er auch wieder seine Hand von ihr und trat einen Schritt zurück, vergrößerte den Abstand zwischen ihnen.
Er war ein rücksichtsloses Arschloch. Er hatte gewusst, dass sie das nicht wollen würde und trotzdem hatte er es getan. Er hatte den abweisenden Ausdruck zuvor, während des Gesprächs, in ihren Augen gesehen und nun dachte er, sie würde das tatsächlich zulassen. Nein, verdammt!
Abgesehen davon standen sie immer noch im Spielzimmer bei Salomo.
"Du kannst gehen, ich übernehme Salomo allein. Vielleicht könntest du auch einem anderen Betreuer Bescheid geben, dass er hierher kommt." Er zuckte mit seinen Schultern und wandte sich von Narea ab.

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Fr Aug 22, 2014 11:46 am



Narea Piccoli





» Es war schwer zu verstehen was da zwischen ihr und Erik war und sie konnte es ehrlich auch nicht verstehen. Aber es war irgendetwas, auch wenn sie nicht wusste was. Es fühlte sich gleichzeitig gut und abschreckend an.
Und vor allem so, als hätte sie dies Jahrelang nicht mehr gespürt.
War schließlich auch so.
Dieses Lächeln, das er bei ihrer Antwort auf den Lippen hatte, das verwirrte sie. Es sah so aus, wie eine Mutter auf ihr Kind hinab sehen würde, das irgendetwas Seltsames getan hatte und das doch irgendwie liebevoll war.
Was sollte dieses Lächeln bedeuten? Es war nicht spöttisch, es war liebevoll, aber wieso sah er sie so liebevoll an? Erik war doch ein ganz normaler Mann, so wie jeder andere, der hier in dem Internat arbeitete und auch so wie jeder andere in der Umgebung.
Aber ehrlich gesagt glaubte sie es sich selber nicht, dass er so war wie jeder andere, den sie kannte. Er war nicht wie jeder andere, er war anders, sie konnte zwar nicht beschreiben wie anders, aber er war nicht wie andere Männer.
Sie spürte, dass er ihr Lächeln bemerkt hatte und schluckte. Sie hatte seit Ewigkeiten nicht mehr gelächelt. Sie konnte sich ehrlich gesagt nicht einmal daran erinnern, dass sie je einmal gelächelt hatte. Das war auch nicht wichtig.
Zum ersten Mal fragte sie sich bei einem ihrer Mitmenschen, wo er herkam und wie seine Vergangenheit war. Zum ersten Mal interessierte sie sich für jemanden, der nicht schon gestorben war. Normalerweise zeigte sie nur Interesse an zum Beispiel Albert Einstein oder Maie Curie. Aber Erik war der erste, für den sie sich interessierte.
Und das war ihr irgendwie neu und deswegen fühlte sie sich ein bisschen unangenehm. Nein, unangenehm konnte man es nicht nennen, man sollte es eher unsicher nennen. Denn sie kannte das alles nicht und wollte einfach nur ihr altes Leben zurück.
Vor diesem Tag war alles noch so angenehm normal und wieso konnte es nicht einfach dabei bleiben, was war denn der Ausschlaggeber, dass jetzt einfach alles anders war. Okay, sie wusste die Antwort, Erik war der Grund.
Und es war auch nicht alles anders.
Nur ihre Gefühle waren nicht mehr so wie sie sein sollten. Sie sollten begraben und nicht aufrufbar sein, doch jetzt waren sie belebt und sie hatte keine Ahnung, was sie bedeuteten. Sie kannte es einfach nicht, Gefühle zu haben. Ihr wurde seit ihrer Kindheit so erzogen, nie Gefühle zu zeigen und das hatte sie bis heute auch nie getan.
Und jetzt war sie so nah an ihm und sie hatte keine Ahnung, wieso sie das getan hatte. Wieso hatte sie nicht einfach den Abstand zwischen sich und Erik gewahrt, der noch vorhanden gewesen war. Aber nein, da war sie einmal – das erste Mal – spontan und dann machte sie gleich so einen Fehler, einfach auf ihn zuzugehen.
Was hatte sie da nur gemacht?
Was hatte sie sich dabei gedacht?
Nun stand sie so nahe bei ihm, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte und irgendwie zog ein leichtes Kribbeln über ihre Haut. Das passte ihr zwar nicht, aber es war überraschend angenehm, ihm so nahe zu sein.
Und dieses Kribbeln war auch nicht gerade unangenehm.
Als er seine Hand hob und ihr über die Wange strich zuckte sie kurz zusammen, doch sie legte dann ihren Kopf wieder sanft an seine Hand. Auch wenn sie versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, ihr Hirn war wie ausgeschalten.
Und es ließ sich auch nicht wieder einschalten.
Als er vorsichtig ihren Kopf hob, sah sie ihm in die Augen und schluckte leise, doch sie sah ihm direkt in die Augen und wartete, was er nun tun würde. Sie wusste nicht, was im Moment mit ihr los war. Es war nicht mehr so wie es heute Früh noch war.
Und im nächsten Moment lagen seine Lippen auf ihren. Im ersten Moment riss sie die Augen auf und wollte kurz protestieren, doch schließlich entspannte sie sich und schloss die Augen. Doch so schnell er sie geküsst hatte, so schnell war er auch von ihr abgerückt.
Seine Hand lag immer noch auf ihrem Kinn und sie sah ihm immer noch in die Augen. Die Verwirrung war ihr direkt ins Gesicht geschrieben, aber ihr Hirn schien wieder zu arbeiten und sie fragte sich, was zum Teufel gerade passiert war?
Er trat einen Schritt zurück und eine plötzliche Leere überkam sie, doch sie versuchte ihr Gesicht wieder so wie immer scheinen zu lassen. Was ihr kläglich misslang. Ihr Gesicht zeigte deutlich, dass sie verwirrt war und ihr einige Fragen durch den Kopf schwirrten.
Als er schließlich noch etwas sagte, schluckte sie und sie sah ihn überrascht an. Er ließ sie gehen und wandte sich von ihr ab. Nach dem, was er gerade gemacht hatte, war das ziemlich überraschend und sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
Sie blieb stehen und sah ihn an, da er von ihr abgewandt war, konnte sie ihm nicht in die Augen sehen, aber sie sah ihn dennoch an. „Nein, ich werde nicht gehen.“, sagte sie, obwohl sie ihrer Stimme nicht ganz traute.
Doch anscheinend war sie doch recht fest und zuversichtlich atmete sie kurz tief durch. „Wir haben abgemacht, wir machen das zusammen.“, sagte sie und wirklich, es huschte ein leichtes Lächeln über ihre Lippen.
Ob er es gesehen hatte, wusste sie nicht, denn er war schließlich von ihr abgewandt.
„Und ich will gar nicht mehr gehen.“, fügte sie noch hinzu und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ist gar nicht so schlimm wie gedacht.“
Sie wusste nicht, was sie da daher redete, aber sie sprach einfach drauflos und hoffte, dass sie ihn jetzt nicht irgendwie dazu gebracht hatte, dass ER ging und SIE hierblieb. „Ist gar nicht so schlimm mit dir.“, sagte sie leise und sah auf den Boden.
Dieses Mal hatte sie bewusst das Du verwendet und ihn nicht gesiezt. Sie wollte nicht gehen, sie konnte jetzt einfach nicht gehen. Vor diesem Kuss wäre sie wahrscheinlich noch gegangen, aber die Gefühle die in dem Raum herrschten waren einfach zu stark, um jetzt einfach zu verschwinden, das konnte sie nicht.
Das Kribbeln in seiner Nähe war überwältigend und sie bildete sich dieses Knistern in der Luft doch nicht nur ein. Das konnte nicht sein.
Sie wollte hier bleiben.
Mit ihm.
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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Fr Aug 22, 2014 1:51 pm

Maria Brown

<----Mensa

Mit ihren hohen Schuhen kam sie nun bei dem Spielzimmer an und klopfte erst, wie es sich gehörte, an die Tür, um sich anzukündigen, bevor sie den Raum betrat.
Sie entdeckte tatsächlich Narea und Erik, die hier waren und sich um Salomo kümmerten. Doch sie waren nicht bei dem Kleinen, sondern schienen miteinander zu sprechen. Nun, das war nicht unbedingt der Sinn der Schicht, wenn man sich um Salomo kümmern sollte.
Sie sah die beiden mit scharfem Blick an und sagte: "Wie ich sehe, habt ihr euch die Schicht geteilt. Eine durchaus interessante Möglichkeit, doch ich schätze, eine einzelne Betreuung reicht, nicht?"
Sie trat näher zu den beiden; von der 'romantischen' Stimmung zwischen den beiden bemerkte sie nichts, immerhin war ihr das vollkommen fremd. Und abgesehen davon rechnete sie nicht einmal mit so etwas, da das ja eh verboten war.
"Wie auch immer. Ich werde Salomo nun übernehmen, ihr könnt also nun gehen." Sie nickte den beiden zu, dann trat sie auf den Kleinen zu und betrachtete ihn erst mal.

Erik

Er hatte ihr Zucken bei seiner Berührung gespürt. Hatte gespürt, dass sie sich verspannt hatte, als er ihre Lippen berührt hatte. Die Entspannung danach ignorierte er gekonnt.
Auch ihre Verwirrung sah er, sobald er von ihr weggetreten war. Und wenn sie zeigte, dass sie verwirrt war, dann musste in ihr ein verdammtes Gefühlschaos herrschen. Nie zeigte sie, was sie fühlte, einfach verdammt nie!
Er wünschte sich, die Zeit zurückdrehen zu können; dann wäre er, als er hier angekommen war und auf Narea gewartet hatte, einfach abgehauen. Scheiß drauf, dass sie furchtbar wütend gewesen wäre - denn war es nun besser? Wahrscheinlich hasste sie ihn nun nur noch mehr.
Sein Blick, der nun abgewandt war, wurde bitter. Wäre ja nichts neues. Nur hätte er es nicht als übel empfunden, wenn wenigstens hier ihn niemand hasste. Abgesehen von Salomo natürlich, der wohl alle Erwachsenen zu hassen schien.
Als er dann jedoch ihre Stimme hörte, war er ein wenig überrascht. Sie klang nicht unbedingt wütend. Überhaupt konnte er aus ihrer Stimme nicht erahnen, wie sie sich fühlte.
Also drehte er ihren Kopf wieder zu ihr und betrachtete sie, bis sie sagte, dass sie abgemacht hätten, das gemeinsam zu machen.
"Jetzt sind wir also doch wieder beim Du angekommen?" Ein Lächeln erschien wieder auf seinem Gesicht, doch dieses erreichte nicht seine Augen. Allerdings erwiderte er somit ihres; das erste Lächeln, das er auf ihrem Gesicht sah.
Und - es sah wundervoll aus. Ehrlich, es stand ihrem Gesicht. Und er fragte sich wieder, wieso sie es nicht öfter zeigte. Würde sie es durchgehend tun, könnte sie sich einen Mann nach dem anderen angeln.
Aber wieso tat sie das? Wieso verschwand sie nicht, vielleicht noch mit harte Worten, die zeigten, dass er etwas falsches, unakzeptables getan hatte?
Nein, stattdessen meinte sie, sie wolle hier bleiben. Es sei gar nicht so schlimm hier, mit ihm. Immer mehr Erstaunen breitete sich auf seinem Gesicht aus und er konnte nicht glauben, was er hier hörte.
Sie verabscheute ihn nicht? Obwohl er sie geküsst hatte? Oder hatte sie das etwa tatsächlich gewollt? Sie, die immer so abweisend war?
Er verstand die Welt nicht mehr. Oder eben Narea.
Er seufzte leise und biss auf seine Lippe, unwissend, was er nun tun sollte. Einerseits sagte etwas in ihm, dass er wieder auf Narea zutreten sollte und sie endlich in seine Arme nehmen sollte, da sie es selbst ja auch nicht so schlimm finden zu schien, etwas anderes sagte ihm, dass er auf Abstand bleiben sollte, wenn nicht sogar verschwinden.
Er kämpfte mit sich, während er Narea betrachtete, ohne ein Wort zu sagen. Dass er sie sah, reichte seiner Meinung nach schon.
Er schluckte und öffnete seinen Mund, um etwas zu sagen, als ein Klopfen ertönte. Sein Kopf fuhr herum, zur Tür, die geöffnet wurde.
Die Heimleiterin betrat den Raum und betrachtete ihn und Narea mit scharfem Blick. Hatten sie etwas getan, wodurch sie sie in Wut versetzt hatten?
Nein, er sah keinen Grund für ihren scharfen Blick, daher erwiderte er diesen nur mit einem Funkeln in den Augen.
Als diese darauf hinwies, dass es auch reichen würde, wenn ein einzelner auf Salomo aufpassen würde, zuckte Erik mit den Schultern und antwortete: "Wenn sie dieser Meinung sind, will ich es nicht bestreiten."
Es war ein wenig respektlos, wie ihm selbst bewusst wurde, aber war doch echt nicht nötig, dass die Heimleiterin bei allem, was man tat, rum meckerte!
Als sie dann jedoch meinte, sie könnten gehen, da sie selbst Salomo nun übernehmen würde, sah er auf und meinte mit unterdrückter Freude: "Das klingt gut. Dann denke ich, werden wir mal gehen." Er sah kurz zu Narea, dann wieder zu Maria. "Danke für das Übernehmen von Salomo."
Er wandte sich von der Brown an und zu Narea: "Ich schätze, dann trennen sich für heute unsere Wege hier. War.... nett."
Er hätte etwas anderes gesagt, wenn nicht Maria hier wäre, denn er wusste, dass sie sofort gefeuert werden würden, wenn die Heimleiterin erkannte, was zwischen ihnen vorgefallen war.
Mit einem kurzen letzten Blick auf Narea verließ er das Spielzimmer, überlegte dabei schon, wo er hingehen sollte. Vielleicht ins Dorf, die Umgebung dort würde ihn auf andere Gedanken bringen. Hoffte er jedenfalls. Er hoffte einfach, dieses Chaos in ihm wieder in Ordnung zu bringen, sich klar darüber zu werden, wie er zu Narea stand. Was zwischen ihnen war. Und dazu wollte er allein sein. Und etwas trinken.

---->Kneipe

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BeitragThema: Re: Das Spielzimmer   Fr Aug 22, 2014 2:42 pm



Narea Piccoli





» Schweigend erwiderte sie seinen Blick. Sie spürte seine Überraschung und wünschte sich, dass er noch etwas sagen würde, aber das tat er nicht. Und sie schwieg, während sie ihn immer noch beobachtete.
Sie hatte keine Ahnung was jetzt los war.
Vorhin hatte er sie geküsst und jetzt war da dieser Abstand zwischen ihnen, der ihr einerseits alles andere als gefiel und andererseits eine angenehme Distanz schaffte. Aber es war so anders als vor dem Kuss. Sie fühlte die Leere um sich.
Als es klopfte war sie schlagartig wieder in ihre normale Haltung und sie schaffte es auch wieder ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Brown betrat den Raum und sie erwiderte ihren Blick kalt, bevor sie sich auf den Weg aus dem Raum machte.
Sie sagte nichts mehr. Eigentlich wollte sie ja noch zu Erik etwas sagen, aber diese Chance wurde ihr nicht mehr gegeben, er war schon gegangen. Wohin, wusste sie nicht und es ging sie auch nichts an, deswegen fragte sie nicht nach.
Kurz, als sie aus dem Raum raus war, überlegte sie, ob sie zu ihm gehen sollte, ihm einfach folgen, aber sie entschied sich dagegen und machte sich auf zu ihrem Zimmer. Sie hielt es einfach nicht mehr in seiner Nähe aus.
Okay, das stimmte nicht, sie hatte einfach nur Angst davor, dass es so werden könnte, wie bei ihren Eltern, dass sie einfach nicht schaffen würde irgendwen zu überzeugen. Das würde sie bei ihm auch nicht schaffen.
Sie genoss seine Nähe, aber sie war genauso verwirrend und nicht normal. Aber sie musste ihn nun endlich aus dem Kopf kriegen, deswegen würde sie einfach in ihr Zimmer gehen und dort versuchen ihre Gedanken zu klären.
-----> Nareas Zimmer«


geht in ihr Zimmer




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